Tabebuia avellanedae, T. impetiginosa, T. heptaphylla (Bignoniaceae)
Der Lapacho ist einer der bekanntesten Bäume Paraguays. Er wird bis zu 35 m hoch und gehört zu den wichtigsten Vertretern der obersten Baumschicht. Die Hauptäste wachsen vom geraden bis leicht gewundenen Stamm nach außen und schließlich nach oben und verleihen der Baumkrone ein glockenförmiges Aussehen. Der Lapacho ist laubabwerfend. Je fünf bis sieben Blätter sind mit langen Blattstielen fingerförmig miteinander verbunden. Der Blütenstand ist rispenförmig und trägt von Mai bis August zahlreiche rosarote glockenförmige Blüten.
Von August bis Oktober bildet sich die Frucht, eine längliche etwa 30 cm lange und 1 cm breite braune Kapsel, die zahlreiche Samen enthält. Außer in Paraguay ist der Lapacho auch in Panama, Kolumbien, Argentinien, Brasilien und Uruguay verbreitet.